Bauhof der Sinne

Bauhof der Sinne – Physik zum Anfassen, Naturkundliches Spielwerk – das waren die Schlagzeilen im Veranstaltungsflyer der Gruppe „Fit ab 50“ für die jüngste Halbtagestour. Erwartungsfroh machten sich dann auch 26 Radlerinnen und Radler unter der Führung von Helge Lendzian auf den Weg. Bei idealem Radlerwetter ging es über Hoetmar und Buddenbaum nach Ennigerloh. Hier hat der Verein „Bauhof der Sinne e.V.“ in dem ehemaligen Verwaltungsgebäude der Profilia Werke einen Lernort geschaffen, der nicht nur für Kinder und Jugendliche anspricht, sondern auch Erwachsene zum Staunen bringt. Mit Hilfe der heimischen Maschinenbauindustrie ist es dem Verein gelungen, interessante Exponate zum Experimentieren zu erstellen.

In der Cafeteria – bei vom Verein selbstgebackenem Kuchen und Kaffee – wurde die Gruppe vom Vorsitzenden des Vereins, Herrn Dr. Heinrich Schwippe, begrüßt und sie erhielten eine kurze Einführung in die Idee der Ausstellung bzw. des Bauhofes. Dr. Schwippe verstand es, alle Radlerinnen und Radler neugierig zu machen, um an den zahlreichen Stationen physikalische und naturkundliche Experimente selbst durchzuführen. Ein tolles Erlebnis, zurück zur eigenen Schulzeit, das war die einhellige Meinung nach Verlassen des Bauhofes.      Teilweise über die alte WLE-Bahntrasse ging es anschließend über Westkirchen und Freckenhorst zurück nach Everswinkel. Am 16.09. startet die nächste Tour, wieder unter dem Motto „Zu Gast bei Nachbarn“. Es geht nach Telgte mit  einer klassischen Stadtführung „Lütte Kulturspur durch die Altstadt“. Weitere „Fit ab 50 – Veranstaltungen“ sind dem Flyer und dem Internet unter www.fit-ab-50-everswinkel.de entnehmen.


Ibbenbürener Aa

Die letzte Tagestour der Fahrradgruppe „Fit ab 50“ führte an die „Ibbenbürener Aa“ und ins Tecklenburger Land. Unter der Tourleitung von Karl-Heinz Vietmeier ging es morgens mit Rad- und Gruppenreisen Witte sowie dem DRK-Bulli zu einem Wanderparkplatz ins Bocketal bei Brochterbeck. Hier startete die ca. 45 km lange Radtour entlang der Ibbenbürener Aa mit dem Aasee zum ehemaligen Kloster Gravenhorst. Das Kloster Gravenhorst ist ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster und eines von drei Klöstern der Zisterzienserinnen, die im 13. Jahrhundert im Tecklenburger Land entstanden und Anfang des 19. Jahrhunderts aufgelöst wurden. Heute gehört die Klosteranlage dem Kreis Steinfurt und dient als DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst unter dem Motto:  Wenn die Kunst ins Kloster geht und mitten im Leben ankommt.

Das nächste Ziel war das sogenannte „Nasse Dreieck“ bei Hörstel-Bergeshövede, bei dem der Mittellandkanal vom Dortmund-Ems-Kanal abzweigt und den Teutoburger Wald quert. Über Bevergern ging es dann weiter zum Wasserschloss Surenburg und nach Riesenbeck. Ab dort folgte man dem Dortmund-Ems-Kanal bis nach Dörenthe zum NaturaGart Park. Im Parkcafé machten die 17 Radlerinnen und Radler eine ausgiebige Pause, um gestärkt die letzte Etappe bis zum Wanderparkplatz zurück radeln zu können. Hier bedankte sich Günter Hein unter großem Applaus der „Fit ab 50er“ bei dem Tourleiter Karl-Heinz Vietmeier für die gelungene Tagestour.